Eltern-Säugling-Kleinkind-psychotherapie (ESKP)

0-3 JAHRE

Die ESKP ist analytisch geprägt und stellt eine Behandlungsmethode für die frühe Eltern-Kind-Beziehung dar. Peri- und postpartale psychische Symptome aufseiten der Eltern können Auslöser für frühkindliche Symptome beim Säugling oder Kleinkind sein. Inhaltlich wird mit dem gesamten Familiensystem gearbeitet. Das Bearbeiten von Beziehungsthemen, die der psychischen Störungen des Elternteils oder der Elternteile zugrunde liegen, sollen gemeinsam erkannt und bearbeitet werden.

Schläft ihr Baby schlecht ein? Oder wacht sehr häufig auf? Schreit es über mehrere Stunden täglich und lässt sich dabei nur schwer von ihnen beruhigen? Verweigert es die Nahrungsaufnahme oder nimmt es nur sehr kleine Mengen zu sich? Klammert es sich stark an oder macht es sich ganz steif? Wendet es sich von ihnen ab und meidet Blickkontakt? Dies alles sind Sorgen und Symptome beim Kind, die darauf hinweisen, dass ihnen eine Unterstützung durch eine ESKP helfen könnte.

Oder aber: Bemerken sie bei sich als Eltern Gefühle, die ihnen Unbehagen bereiten? Gefühle gegenüber ihrem Kind, die ihnen fremd vorkommen und die in ihnen Angst auslösen? Fühlen sie sich seit der Geburt deprimiert, traurig und fällt es ihnen daher schwer, auf die Bedürfnisse Ihres Babys einzugehen? Empfinden sie starke Wut und Ungeduld im Kontakt mit Ihrem Kind? Fühlen sie sich stark verunsichert und haben das Gefühl ihr Kind permanent überwachsen zu müssen?

Geburt bedeutet „alles ist anders und neu“. Zusammenwachsen braucht Zeit und Geduld. Dabei kann es auch mal holprig und überfordernd werden. Es ist eine sehr sensible Zeit mit feinen Abstimmungsprozessen zwischen Eltern und Kind und dem Paar selbst. Sollten sie sich also in meinen Schilderungen wiederfinden, könnte ESKP eine wertvolle Unterstützung beim Zusammenwachsen und gegenseitigen Verstehen sein.

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Erziehungs-& Familienberatung